Konzept Sensodrive
für Pöttinger
PARTNER
Pöttinger
TASKS
Konzept, Design, Visualisierung
Konzept SENSODRIVE für autonome Landwirtschaft
Die Herausforderung: Sicherheit und Effizienz für die autonome Landwirtschaft
Der Einstieg in die autonome Bewirtschaftung stellt die Agrartechnik vor völlig neue Herausforderungen. Traktoren und Anbaugeräte müssen in Zukunft autonom arbeiten – das erfordert Systeme, die nicht nur maximal effizient, sondern vor allem absolut sicher für Mensch und Umwelt sein müssen.
Als zukunftsweisende Konzeptstudie haben wir das System SENSODRIVE für den renommierten Landmaschinenhersteller Pöttinger entwickelt.
Die Schaltzentrale: Redundante Sensorik im robusten Gehäusedesign
Das Herzstück des SENSODRIVE beinhaltet die gesamte technische Infrastruktur, die für die autonome Steuerung des Zugfahrzeugs und des angehängten Arbeitsgeräts notwendig ist. Um eine lückenlose 3D-Umfelderkennung und Kollisionsvermeidung zu gewährleisten, haben wir das Gehäuse für ein hochpräzises, redundantes Sensorsystem konstruiert:
LiDAR-Scanner & Radar: Generieren durch Hunderttausende Abstandsmessungen pro Sekunde ein permanentes 3D-Abbild der Umgebung, um Hindernisse sofort zu lokalisieren.
Visuelle Kamerasysteme: Unverzichtbar für die präzise Erkennung von Personen und anderen Fahrzeugen auf dem Feld sowie für die integrierte Ferndiagnose.
Volle Konnektivität: Im hinteren Montagebereich ist die Konstruktion für eine nahtlose Integration von Strom- und ISOBUS-Steckern ausgelegt.
Rigoroses Sicherheitskonzept & Stakeholder-Kommunikation
SENSODRIVE berechnet Gefahrenbereiche dynamisch auf Basis der ISOBUS-Daten des Anbaugeräts und der Fahrgeschwindigkeit. Das System steuert das Umfeld aktiv durch ein zweistufiges Kommunikationskonzept an:
Zone 1 (Erkennungszone / 14 Meter): Das System erkennt ein Hindernis, schaltet auf ein markantes LED-Blinklicht um und macht über kurze Akustik-Signale auf sich aufmerksam.
Zone 2 (Kritische Zone / 7 Meter): Bei Eindringen in diesen Bereich stoppt das System das gesamte Gespann über die autonome Steuerung rigoros ab. Ein schrilles Akustik-Signal und schnelles LED-Blinken signalisieren den Not-Stopp.
Fertigungsgerechte Konstruktion mit cleveren Alltags-Features
Bei der technischen Auslegung haben wir Ästhetik mit kompromissloser Praxistauglichkeit für den harten landwirtschaftlichen Einsatz verbunden:
Automotive-Außenhülle: Die auffällige rote Gehäusehaube ist nach dem Vorbild moderner Autokarrosserien konstruiert. Sie ist leicht austauschbar und schützt das sensible Technik-Herzstück im Inneren. Ein umlaufender Bumper und ein robuster Gummiaufbau fangen Stöße im Feld ab.
Massiver Stahlrahmen: Die tragende Konstruktion orientiert sich an standardisierten Weiste- bzw. Ackerdreiecken und wird einfach über den 3-Punkt-Kraftheber des Traktors aufgenommen. Durch integrierte Führungsschienen steht das Modul sicher auf jedem Untergrund und ist per Gabelstapler manövrierbar.
Multifunktionaler Stauraum: Wird das System geöffnet, erhält der Landwirt eine praktische Ladefläche. Mobile Einschübe auf Rollen bieten perfekt dimensionierten Platz für Werkzeugkästen oder modulierbare Zusatzgewichte zur Vorderachsbeschwerung. Zudem runden praktische Add-ons, wie ein ausfahrbarer Radlträger, das System ab.
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MAIL: hallo@flott.design
TEL: 0660 15 400 51
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